Jason de la Forêt auf dem CHIO 2014

Zum Rahmenprogramm des wohl weltweit bekanntesten Reitturniers, dem CHIO in Aachen, gehört am 18. Juli 2014 die Vorstellung der Barockrassen.

Unser Hengst Jason de la Forêt war auserwählt, um die Berberpferde zu repräsentieren.

Er bewältigte diese Aufgabe tadellos, sowohl in der "kleinen Präsentation" auf dem riesigen Fahrplatz des CHIO, wie auch im legendären Springstadion vor rund 35.000 Zuschauern, als die Barockpferde dem Großen Preis von Nordrhein-Westfalen folgten.

Hierunter der Text, der seine Vorstellung begleitete.

Eindrücke von Jason auf dem CHIO 2014 in Aachen

 

Beschreibung Berberpferd, Zuchtschau Barockpferde CHIO, vom 18. Juli 2014

"Das Berberpferd ist die einzige klassische Barockpferderasse, die ihre Ursprünge nicht in Europa hat, denn das Heimatgebiet des Berberpferdes ist der Westen Nordafrikas, der Maghreb mit Marokko, Algerien und Tunesien.

Früher in den Ursprungsländern ein agiles, wendiges aber insbesondere zuverlässiges Kriegspferd, heutzutage dient als Pferd für die wilden Reiterspiele, Fantasia genannt, für die Jagd, die leichte Kutsche, aber auch als Schul- und Kriegspferd genutzt und traditionell noch immer sehr mit der dortigen Kultur verbunden.

Auch wenn in den Ursprungsländern die Barocke Reitkunst nur ein sehr untergeordnete Rolle spielt, so erreichte doch der Berber in Europa schon im 16. Jahrhundert höchste Beliebtheit beim Hochadel.

Viele seiner Qualitäten konnte er in den barocken Rassen Europas weitergeben für deren Entstehung er eine entscheidende Rolle gespielt hatte.

Hier in Europa ist das Berberpferd dank seines hervorragenden Charakters ein Familienbegleiter, der in vielseitigen Disziplinen Fähigkeiten zeigt und natürlich auch noch in der barocken Reitweise seinen guten Ruf erhalten kann.

Viele Berberpferde verfügen dank ihrer natürliche Neigung zur Versammlung und der starken Hankenbiegung über die körperliche Fähigkeit zur barocken Reiterei. Berberpferde sind kurz im Rücken, stehen nahezu im Quadrat. Das Fundament ist kräftig und trocken.

Doch zu den wichtigsten Eigenschaften des Berberpferdes gehören mit Sicherheit das freundliche, ausgeglichene Wesen, die Nervenstärke, Zuverlässigkeit und die außergewöhnliche Bindung, di er zu seinem Menschen aufbauen kann.

Ein Besitzer eines Berberpferdes wechselt beinahe nie mehr sein Pferd, Pferd und Reiter bleiben zusammen und sollte das Pferd im hohen Alter nicht mehr seine Dienste im Sattel leisten können, so ist mit höchster Wahrscheinlichkeit das nächste Pferd wieder ein Berber.

Der hier vorgestellte Hengst Jason de la Forêt – ist ein 17-jähriger rein algerisch gezogener Stempelhengst im Besitz des Gestüts al Mansour.

Jason ist in Frankreich geboren, seine Eltern stammen jedoch aus dem wichtigsten Gestüt Algeriens, dem Nationalgestüt von Tiaret. Sein Stockmaß beträgt 1,57 m.

Jason ist in Frankreich gekört und im Rheinischen Pferdestammbuch, welches in Deutschland ein bedeutendes Zuchtbuch für diese Rasse führt.

Jason hat zahlreiche Nachkommen. Er ist ein Vorzeigeexemplar seiner Rasse!"

 

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